Zielsetzung im WPZ

Unsere Zielsetzung zum Umgang bzw. zur Pflege und Betreuung der Bewohner des WPZ entwickeln wir u.a. aus unserem Leitbild. Dieses Leitbild verpflichtet die Mitarbeiter zur kontinuierlichen Umsetzung seiner Grundsätze.

Oberste Prämisse ist die Verbesserung der Lebensqualität aller Bewohner des Hauses. Um dies zu ermöglichen gilt es, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, welche Sicherheit gibt und die Bewohner nicht Forderungen aussetzt, die sie nicht erfüllen können. Das WPZ zeichnet sich durch eine besondere Architektur aus, über die Sie an späterer Stelle mehr erfahren werden. Hier sei nur kurz bemerkt, dass die Architektur in besonderem Maße die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz berücksichtigt.

Durch aktivitätsanregende Situationen wird das Selbstbewusstsein erhalten und somit die Teilnahme am Leben gefördert. So möchten wir versuchen, den Bewohnern durch u.a. die Übernahme alltäglicher Routinearbeiten, angefangen bei den kleinsten Aufgaben des täglichen Lebens, wie z.B. die Kleidung täglich selbst auszusuchen oder bei der Essenszusammenstellung so selbständig wie möglich auszuwählen, ein Gefühl der Selbstsicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Sie befinden sich dadurch wieder in einer bekannten Rolle, fühlen sich anerkannt und sicher. Mit dem Umzug in ein Altenheim sind oft Rückzug oder Resignation verbunden. Durch solche Maßnahmen wird die Umgewöhnung erleichtert.
Ein weiteres Kriterium zur Steigerung des Wohlbefindens, somit für vorhandene Lebensqualität, ist die Gestaltung des eigenen Zimmers. Beim Einzug ins WPZ besteht die Möglichkeit, eigene Möbel mitzubringen. Die damit geschaffene Atmosphäre hilft den Bewohnern, sich heimisch zu fühlen. Hierzu erfahren Sie an anderer Stelle mehr.
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass wir um einen ganzheitlichen Ansatz im Umgang mit den Bewohnern bemüht sind. Zu unseren Zielen zählen die Erhaltung der Selbständigkeit (so weit wie möglich), Zufriedenheit und damit Lebensqualität.

Jeder Mensch sollte das Recht haben, im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten, sein Leben selbstbestimmt gestalten zu können, solange er damit keine Gefahr für sich selbst und/oder andere darstellt. In diesem Sinne verstehen wir uns als flexible Institution. Beispielsweise werden Bewohner nicht vom Pflegepersonal geweckt, sondern schlafen so lange sie möchten. Zur Flexibilität gehört auch, dass die „Langschläfer“ zu jeder Zeit ihr Frühstück einnehmen können. Gleiches gilt für alle anderen Mahlzeiten. Wir werden den Tagesablauf so gestalten, dass er sich an persönlichen Bedürfnissen der Bewohner orientiert.

Unsere Mitarbeiter werden nach dem Grundsatz „Fördern durch Fordern“ (aktivierende Pflege) arbeiten; d.h. vorhandene Ressourcen werden gefördert. Fähigkeiten, die sich aus der Lebensgeschichte heraus ergeben, erhalten und reaktiviert. Es wird ein regelmäßiger Austausch der Mitarbeiter untereinander stattfinden. Transparenz der Arbeit ist absolut notwendig und Bedingung für zeitgemäße Pflege und Betreuung.

StartseiteSo erreichen Sie unsWir stellen uns vorLinksImpressum